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4.lumix festival

Kunst & LebenPosted by artpromotor Sun, June 22, 2014 21:12:30

4.lumix festival

Das alte Expo-Gelände öffnete mal wieder seine Fortan für die Bilderflut der Photojournalisten. Es wurde wieder viel Aufwand betrieben und diesmal gab es sogar einen "Open Air"- Bereich. Beim Durchgang war auffällig, dass sich immer wieder Stereotyper von Gesten wiederholten. All zu oft ähnelten sich Pose, Geste, Ausdruck der Abgelichteten. Osteuropa und die aktuellen Kriegsgebiete waren zu präsent. Vielleicht störte mich das man dass zu sehen bekam, was man erwarten könnte. Fast immer Menschen im Leid, ganz als hätte Schopenhauer mit fotografiert. Aber ist nicht das unerwartbarste Foto immer das informativste, das interessanteste? Leider waren viele der Aufnahmen erwartbar.

Hervorheben möchte ich die Fotografien Iveta Valvode mit ihrer Fotoarbeit "Somewhere on a Disappearing Path" sehr gute Arbeiten, die ehr leise anstatt schreiend daher kommen.

Das Vortragsprogramm war auch leider nicht kontrovers genug, warum sprechen in diesem Zusammenhang nicht Professoren der Bildwissenschaften, der Kunstsoziologie oder des Kulturtechnik über den Fotoapparat an sich, das Bild an sich und den sozialen Kontext den jedes Bild braucht? Das hätte man spannender gestallten können. Schade.