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Basel / Juli / 2013 ...

Kunst & LebenPosted by artpromotor Wed, July 24, 2013 08:28:01

Der Anlass des Trips noch Basel war eine, von der Fondation Beyeler groß beworbene Ausstellung des Künstlers MAURIZIO CATTELAN. Ich war froh, die Ausstellung sehen zu können, da ich ihn als Künstler sehr Schätze und seine letzte große Übersichtsausstellung im New Yorker Guggenheim nicht gesehen habe. In Basel angekommen ging es erst einmal in das Kunstmuseum zu den Fotografien und Aquarellen von Ed Ruscha dann in die Kunsthalle. Am folgenden Tag mit der Tram raus zur schönen Fondation Beyeler. Dort wird nicht nur Cattelan gezeigt, sondern auch eine große Max Ernst Ausstellung was mich um so mehr freute. Im ersten Raum von Cattelan waren fünf seiner Arbeiten zu einer zusammen gefasst, nämlich seine mit dem Kopf in der Wand steckenden Pferde.

Diese fünf Variationen der Arbeit, waren nun erstmalig nebeneinander zum sehen. Großartig! Aber wo geht es lang zum Rest der Ausstellung, dies fragte ich dem Aufseher. Er lachte etwas peinlich berührt und erklärte das dies "alles sei - Cattelan hätte das so gewollt - und es gab auch schon viele Beschwerden deshalb".

O.k dann bin ich ihm wohl auf den Leim gegangen und der ironische Scherz mit dem die meisten seiner Arbeiten aufgeladen sind, hat nun auch mich getroffen...

Als dicke Entschädigung gäbe es ja noch die Ernst Ausstellung, die wirklich wunderbar ist, nicht zuletzt da sie die frühen kleinen Fotocollagen zeigt, die man nur selten zu sehen bekommt. Ich hatte kurz zuvor Rosalind Krauss Abhandlungen über genau diese Arbeiten in Das optische Unbewusste gelesen und so passte es perfekt.